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Ein Zebra auf der Straße im Fliegerhorst

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Wir als die Partei Die Linke haben 100 Personen befragt, die im Fliegerhorst zwischen REWE und dem Ärztehaus die Straße überquerten. „Manche hatten es eilig, andere waren zu ausführlichen Gesprächen über die Verkehrssituation bereit,“ berichtet Karsten Färber.


Das Thema beschäftigt viele Menschen.
Während der Befragung beobachteten die wir mehrfach gefährliche
Situationen zwischen den beiden Einfahrten. „Es gab Situationen, wo ein Verkehrschaos
zwischen den beiden Einfahrten herrschte und insbesondere ältere Menschen und Mütter mit Kindern sich nicht über die Straße trauten,“ erlebte Aline Jähnel. Auch das Fahrverhalten
vieler Autofahrer wurde kritisch wahrgenommen. „Viele Autofahrer fuhren deutlich schneller
als 50 km/h. Die Gesamtsituation ist für Fußgänger und Radfahrer gefährlich,“ empfand Leon
Habermann.

 

 In 90 Minuten sind über 100 Personen über die Straße gegangen, darunter
einige Gehbehinderte und Eltern mit Kinderwagen oder kleinen Kindern, die zu den Ärzten,
den Therapiepraxen oder zur Apotheke wollten. Die meisten parkten auf dem REWE-
Parkplatz, weil der Parkplatz des Ärztehauses stets belegt war.


In den Gesprächen beklagten sich die Leute über die fehlende Verkehrssicherheit für die
Fußgängerinnen und die Radfahrer. Die Auswertung des Fragebogens zeigt ein klares Bild:
93% der Befragten möchten einen Zebrastreifen zwischen REWE und dem Ärztehaus, 62 %
befürworten die Einrichtung einer Tempo-30-Zone im Fliegerhorst und 30 % wünschen sich
einen Fahrradschutzstreifen auf der Straße „Im Fliegerhorst“; lediglich 3% lehnten
entsprechende Maßnahmen ab.
Zur Verdeutlichung der Vorschläge haben wir einen Zebra- und einen
Fahrradschutzstreifen mit Sprühkreide angedeutet.


Wir erwarten nun, dass die Stadt Goslar die Ergebnisse der Befragung ernst nimmt und
zeitnah konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der Straße „Im
Fliegerhorst“ ergreift. Die hohe Zustimmung in der Betroffenen zeigt aus unserer Sicht
deutlich, dass Handlungsbedarf besteht. „Insbesondere Fußgängerinnen und Fußgänger,
Familien mit Kindern sowie Radfahrende sollen sich dort künftig sicher bewegen können,“.

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